Anregender Insider-Austausch beim Atlassian-Roundtable
Es war ein echtes Insider-Treffen: Die Vertreter von fünf Kunden des Atlassian-Partners catWorkX tauschten beim Roundtable am 9.6.2010 ihre Erfahrungen mit Produkten des australischen Software-Herstellers aus. Im Fokus standen insbesondere Prozesse, die auf JIRA basieren. Daher war es nicht verwunderlich, dass sich die Runde vorwiegend aus Entwicklern zusammensetzte, die JIRA bekanntlich gern für die Aufgabenverfolgung in ihren Software-Projekten nutzen.
Im Detail beleuchtet wurden nicht nur die Vorteile dieses Tools und die Gründe, die zur Entscheidung für dessen Einsatz geführt hatten. Auch Überlegungen dazu, welche Wünsche und Erwartungen man an die Weiterentwicklung dieses vielseitig einsetzbaren Produktes hat, wurden erörtert.
Anregend für alle Teilnehmer war der Erfahrungsaustausch über die Plugins, die zu den verschiedensten Zwecken für JIRA erhältlich sind. Die mittlerweile sehr breite Palette an solchen Erweiterungen umfasst beispielsweise das Tempo-Plugin, das catWorkX selbst dazu veranlasst hat, das JIRA Release 4 im eigenen Haus einzusetzen, um die Zeitaufwände für die Kundenprojekte zu erfassen.
Der Charme dieses Plugins liegt nicht zuletzt darin, dass die Timetracking-Reports in SAP übernommen und die Aufwände dadurch auf komfortable Weise kostenstellenbezogen abgerechnet werden können. So ist das Plugin ein Gewinn für alle Beteiligten – von den Entwicklern über die Projektleitung bis zum Auftraggeber, der die Reports in seine SAP-Systemen übernehmen kann.
Von einem ebenfalls sehr nützlichen Plugin berichtete ein anderer Teilnehmer: Mit dem Switch User-Plugin können beispielsweise Administratoren die Rolle eines anderen Anwenders annehmen und dessen Sicht auf die verfügbaren Anwendungen erhalten, ohne sich dafür aus- und neu einzuloggen und ohne einen neuen Browser öffnen zu müssen.
Ausgiebig diskutiert wurde auch die moderne Scrum-Entwicklungsmethode, die eine Entwicklung in iterativen Schritten mit Anpassung der Aufwandsschätzung in kurzen zeitlichen Abständen vorsieht. Die Methodik, nach der auch Atlassian seine Produkte entwickelt, setzt sich immer mehr durch, da sie eine realistischere Projektplanung ermöglicht.
Die fast philosophische Diskussion über diese Methodik wurde schließlich bei strahlendem Sonnenschein im Veritas Beach Club fortgesetzt, der nur einen Katzensprung von den Räumlichkeiten der catWorkX GmbH entfernt liegt. – Ein inhaltlich spannender und dennoch entspannender Abschluss eines insgesamt für alle Teilnehmer ergiebigen Roundtables!

